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VW will sein Reich um Motorradmarke Ducati erweitern
Comeback für die Augsburger Motorrad-Legende
Freie Bahn am Ghan |
18.10.2011 - Raus aus der Quarantänestation, rein ins Fahrvergnügen: Entlang einer alten Eisenbahnroute erlebt der Fotograf Michael Martin auf seinem Motorrad ideale Bedingungen. Nur einmal lässt er die Maschine gerne stehen - für einen spektakulären Gratisflug über die Wüste.
"Quarantine Area - No Entry or Removal of Goods", steht auf dem gelben Schild am Eingang der Lagerhalle - ergänzt durch die Warnung "Heavy Penalties apply". In der gut gesicherten Räumlichkeit steht seit zwei Monaten mein Motorrad. Ich hatte es nach einer Tour durch amerikanische Wüsten von Los Angeles nach Melbourne verschiffen lassen. Amerikanischer Dreck an den Stollenreifen hatte einen strengen australischen Grenzbeamten veranlasst, das Motorrad erst einmal unter Quarantäne zu stellen. Endlich haben die Zoll- und Quarantänepapiere alle entscheidenden Stempel und ich kann es abholen.
Mein Freund Jörg Reuther und ich wollen in den trockensten und im Sommer heißesten Teil der australischen Wüsten - zum Lake Eyre im Süden der Simpson-Wüste. Ausgangspunkt ist Marree am östlichen Ende des Oodnadatta Tracks. Ich habe dieses Gebiet bereits im August im Geländewagen bereist, will aber nun andere Schwerpunkte setzen. Außerdem bin ich diesmal auf meinem Motorrad unterwegs, Jörg begleitet mich im gemieteten Landcruiser.
Von Melbourne nach Marree am Rande der Wüste sind es 2000 Kilometer, wenn man der Küste folgt. Bei strömenden Regen verlassen wir Melbourne, doch westlich der weltberühmten "Zwölf Apostel"-Felsen durchbricht die Sonne die Regenwolken und bleibt uns fortan treu. Nach zwei Nächten im Zelt erreichen wir Marree. >>> weiterlesen
Quelle: spiegel.de